Klassenfahrt zum Soonwaldzentrum

Am Dienstag, den 21. Mai 2017 war es so weit: 13 Schüler der Klassenverbände O1 und O2 traten mit 5 Betreuern die Klassenfahrt ins Soonwaldzentrum an.

Nach kurzer Fahrt mit den schuleigenen Bussen, kamen wir am Erlebniszentrum nahe Stromberg an. Freudig wurden erst mal der große Speisesaal und die geräumigen Apartments inspiziert. Nachdem die Schüler die Zimmer bezogen hatten, ging es schon los zum köstlichen Mittagessen, welches auch in den folgenden Tagen vom Cateringservice „Beier-Westphal“ vorbereitet wurde.

Im Anschluss erwartete uns dann schon das erste Angebot. Herr Huber, ein speziell geschulter  Anleiter des Soonwaldzentrums, führte uns in den angrenzenden Wald, in dem wir viel über die Bäume und Bewohner des Waldes lernten. Zwar machte uns das kühle und leicht verregnete Wetter zu schaffen, der Neugier der Schüler tat dies allerdings keinen Abbruch.

Zurück auf unserem Gelände stärkten wir uns mit einem Abendessen. Gemütlich ließen wir den Abend im Speisesaal ausklingen, bevor es dann in 3-4er Gruppen zum Schlafen in die Apartments ging.

Ausgeschlafen begannen wir den nächsten Tag dann mit einem stärkenden Frühstück. Um 9 Uhr begann das nächste Angebot, diesmal in der Werkstatt des großen Geländes. Dort empfingen uns zwei Anleiter, um mit den Schülern eigene Schatzkisten zu bauen.

Unter detaillierten Anweisungen hämmerten und schraubten die Schüler also in den nächsten 3 Stunden mit Begeisterung ihre Kisten zusammen und durften schlussendlich ihre eigene Gravur einbrennen. Zwischendurch pausierten die Schüler auf dem anliegenden Spielplatz, der viele Möglichkeiten zum Austoben bot.

Nachmittags ging es in den Tierschutzpark Rheinböllen, in dem wir viele Tiere zu sehen bekamen, die zum Thema „Bewohner des Waldes“ passten: Von Rehen und Wölfen bis hin zu einer Eulen/Flugadlershow bekamen die Schüler vieles zu sehen.

Zurück im Zentrum machten wir uns daran den Grillplatz vorzubereiten, denn auf unserem Speiseplan für den Abend standen Kartoffelsalat und Würstchen auf dem Speiseplan. Auch dieser Abend wurde in einem Abschlusskreis beendet, in dem die Schüler nochmals die zahlreichen Impressionen des Tages verarbeiten konnten.

Da wir freitags schon in der Frühe abreisen wollten, war der folgende Donnerstag der letzte Tag mit Angeboten. Morgens stand im Plan „Zupacken im Wald“. Wir spazierten erneut in einen anderen Teil des angrenzenden Waldes, bepackt mit verschiedenen Arten von Sägen. So führte uns Herr Huber tatsächlich zu einem Platz, an dem dicke Stämme zersägt und beiseite geschafft werden mussten. So half jeder in der Gruppe tatkräftig mit und erfreute sich an der körperlichen Ertüchtigung. Besonders schön war es zu beobachten, wie neugierig und fokussiert sich die Gruppe auf die Umwelt konzentrierte. So ging man eigentlich keine 10 Schritte, ohne dass irgendjemand etwas Neues entdeckte und man diese Entdeckung hinterfragte.

Zurück in unserem Speisesaal verdrückten wir das letzte Mittagessen und gingen in den Weltladen. Dieser bot viele Produkte, die aus Naturmaterialen gefertigt wurden oder sich um das Themengebiet des Waldes drehten. Jeder Schüler kaufte sich vom mitgebrachten Taschengeld ein kleines Andenken oder Geschenk für die Eltern.

Am Nachmittag stand das letzte Angebot auf dem Programm: Das Zubereiten unseres Abendessens mit frischen Zutaten. So gab es neben Salat mit frisch gezupften Gänseblümchen auch Rehfrikadellen, die unter Anleitung frisch von den Schülern zubereitet wurden. So ließen es sich abends alle gehörig schmecken und resümierten im Abschlusskreis den Tag als einen Gelungenen. Aber das sollte es nicht gewesen sein. Wir überraschten die Schüler mit einer Nachtwanderung. Die Schüler wurden nochmal in die Apartments geschickt, um ihre Taschenlampen zu holen und es ging nochmals in den mittlerweile stockdunklen Wald. Es wurde allerhand gelauscht, erschreckt und gerannt. Nach diesem erlebnisreichen Tag schliefen dann aber auch alle Schüler wie Steine.

Am Freitagmorgen machten wir uns daran nach einem letzten stärkenden Frühstück die Apartments zu räumen und die Busse wieder voll zu packen. Wir wurden herzlichst verabschiedet und präsentierten unsere kleinen Gastgeschenke, bevor wir den Rückweg antraten. Als kleines Abschiedsessen machten wir nochmals für ein Halt in einem benachbarten Restaurant und kamen dann um 13 Uhr an der Don-Bosco-Schule an, wo die Schüler von ihren Eltern empfangen wurden.

Abschließend kann man nur resümieren, dass die Klassenfahrt allen Schülern ungemeine Freude bereitet hat und die gelungenen Angebote uns durchweg beschäftigten.

Klassenfahrt nach Idar-Oberstein

Mit Schulbus und „Vlexx“-Bahn machte sich die Oberstufenklasse O 1 für drei Tage auf den Weg nach Idar-Oberstein. Dort beschäftigten wir uns in vielfältiger Weise mit Edelsteinen: Nach dem Besuch im Mineralienmuseum haben wir in einem Workshop einiges über die verschiedenen Edelsteine der Region erfahren. Außerdem konnten wir selbst mit Schaufel, Eimer und Helm nach Kostbarkeiten suchen, was man „schürfen“ nennt. Schließlich haben wir aus Edelsteinen Schmuck sowie Mosaikbilder hergestellt. 

Auf dem Programm stand des Weiteren ein Besuch des historischen Kupferbergwerks in Fischbach sowie die Erkundung der Innenstadt mit Besichtigung von Felsenkirche und Schloss Oberstein. Die Abende verbrachten wir mit Grillen von Spießbraten, Stockbrotbacken sowie Fußball, Tischtennis und anderen Spielen.

Text und Fotos: A. Vo.