Cajon und Rhythmus

Seit 2017 steht einmal pro Woche das Musizieren mit Andi Breitwieser (Berufsmusiker und Musiklehrer der Musikschule Mittlere Nahe) auf dem Programm.

Schülerinnen und Schüler aus mehreren Klassen und Lernstufen kommen in den Genuss des Musikmachens, wobei in erster Linie die Cajon zum Einsatz kommt. Nicht nur Andi Breitwiesers Umgang mit der Cajon ist beeindruckend. Vor allem die Art und Weise, wie er die Schülerinnen und Schüler anspricht und jeden auf seine Weise zum Mittun motiviert. Da kann sich jede und jeder nach seinen Fähigkeiten einbringen. Mancher zeigt dabei erstaunliches Rhythmusgefühl sowie Hörvermögen, welche sich im Laufe der Zeit erkennbar weiter entwickeln.

Das Nachempfinden und Einüben von Rhythmen fordert die Aufmerksamkeit sehr und fördert damit gleichzeitig die Denkentwicklung. Das Zusammenspiel beider Gehirnhälften wird gefördert. Es ist beeindruckend, mit welcher hohen Konzentration und Ausdauer die Kinder und Jugendlichen Klänge erzeugen. Wer es selbst ausprobiert, erlebt schnell, welch hoher Anspruch dabei an Körperkoordination und Wahrnehmung gestellt werden. Schließlich ist man im gemeinsamen Musizieren dann erfolgreich, wenn sich alle aufeinander einstellen und zu einem gemeinsamen Groove finden. Nicht immer fällt es leicht, die eigenen Bedürfnisse zurück zu stellen und sich anzupassen. Umso stolzer ist jede und jeder, wenn das gemeinsame Musizieren zu einem Erfolgserlebnis führt.

Im Vordergrund des Trommelns steht sowieso die Freude am gemeinsamen Musizieren. Und diese ist offensichtlich bei Allen vorhanden. Da kann es schon mal laut werden.

 

Text: A. Vogt